Archiv für den Monat November 2012

erste Mama-Alarm Lesungen

Die ersten Mama-Alarm Lesungen habe ich nun hinter mir und sie haben mir viel Spaß gemacht! Dies waren für mich noch neue und spannende Erfahrungen, da mein Publikum sonst zu 90% -100% aus Kindern besteht. Aber Kinder sind natürlich ein gutes Probepublikum, wenn nicht sogar das Beste. Denn sie sind einfühlsam, authentisch, ehrlich, fröhlich und … gnadenlos! Wenn es anfängt zu langweilen, stehen sie einfach auf, fangen an zu erzählen oder vielleicht summt sogar der ein oder andere vor sich hin. Ich habe da natürlich mittlerweile Geheimtricks und bin auch sonst sehr entspannt. Kinder sind halt verschieden und das ist auch gut so, da nehme ich nichts persönlich.

Erwachsene sind eigentlich auch verschieden, nur verraten sie dieses meist  nur noch äußerlich (an den Sachen und am Aussehen). Da kann man sich nicht mehr so sicher sein ob ein Lächeln nun aus Höflichkeit, Verlegenheit, Langeweile und möglicher Weise in Gedanken der Autorin Eselsohren malen kommt, oder sie wirklich den Text lustig und gelungen finden. Ich bildete mir einfach das Letzte ein und lächelte zurück!

Jetzt mal im Ernst >> Mama-Alarmlesen ist toll!!! Ich habe ganz viel: „Ja, genau!“  „Hihi, ja stimmt!“ „Oooooh jeh´s“  und „Ooooooh ja´s!“ gehört und am Ende der ersten Lesung kam eine Dame, deren Kinder schon erwachsen sind  mit folgenden Worten zu mir: „Es ist bei mir zwar schon etwas länger her, aber ich konnte mich sofort wieder hinein versetzen und mir wurde mal so richtig bewusst was ich als Mutter so alles geleistet habe.“  -Toll! Und sehr bewegend für mich! Genauso habe ich mir das gewünscht! … 🙂

Hier könnt Ihr noch den Bericht aus Sicht der Presse lesen:

Es ist da!!!

Gerade ist es eingetroffen! Mein neues Baby. Ich halte es in der Hand und bin nicht weniger stolz als nach der Geburt meines Sohnes. Es ist soooooooo schön  🙂 es endlich bei mir zu haben und ich freue mich unendlich auf unsere gemeinsame Zeit. Heute Abend geht es schon los, mein Kleines, da werde ich dich der Öffentlichkeit präsentieren. Natürlich bin ich schon etwas aufgeregt. Fragen sausen durch meinen Kopf:  Was werden sie zu dir sagen? Werden sie dich mögen? … und … und … und …

Natürlich wäre es für uns beide das Beste wenn auch sie dich in ihr Herz schließen. Aber es wird auch Menschen auf unserem Weg geben, die dich vielleicht noch nicht mal ein bisschen mögen. Nun das wird sehr schade sein, aber auch damit werden wir leben müssen.  Doch keine Sorge> Es steckt so viel Liebe und Herzblut von mir in dir, – ich werde immer zu dir stehen.  Ich bin gespannt was die Zukunft für uns bereithält! (Frage: Gibt es einen Büchermamaschutzpatron????) …

Übrigens bin ich nicht nur gespannt, sondern auch entspannt! >> Endlich mal ein Baby was man ganz entspannt weglegen kann.  Wo einen nicht der Mutter-und Futterkomplex ständig in Aktion sein lässt. Denn auch wenn es mal in einen unbeobachteten Moment von der Kommode saust, kann außer ein paar umgeknickten Seiten schließlich nicht viel passieren.

Baden fällt weil es so zart „beseitet“  ist auch aus! (hihi)    Streicheln und küssen? (ähm … sollte noch jemand außer mir das Bedürfnis verspüren >ohne Ruhezeiten erlaubt!)  🙂

Anschauen und bewundern?? –Ja, ja jaaaaaaaaa! Aber gerne doch!  😉

Und wickeln? Dürft Ihr! Auch ich mache das natürlich (für Freunde) sogar gerne – allerdings nicht in Windeln, sondern in Geschenkpapier! Da kann ich als Jungsmama endlich auch mal bei rosa oder pink zuschlagen! … (ui schöööönn!)

Ihr merkt schon, ich freu mich sehr auf heute Abend! Vielleicht treffe ich ja den/die ein oder andere/n von Euch!

Und für alle die zu weit weg wohnen oder keine Zeit haben >> Hier könnt Ihr mein „Baby“ sogar aus der Ferne begutachten: Auf meinem Blog „Mama-Alarm“ gibt es eine Leseprobe.

Viel Spaß wünscht:

Eure Tina Birgitta Lauffer

Das Baby kommt!

Ich freu mich über mein Baby. Es hat keine Füße, keine Arme – noch nicht mal Augen, aber ich könnte es nicht lieber haben! Nun ja, es ist ja auch nicht wirklich ein Baby und eigentlich eher im oberen Teil des Körpers gewachsen –nämlich im Kopf. Die Rede ist – genau: vom Buch Mama-Alarm. Das gestern (hurra) in Druck gegangen ist. Aber ganz so unähnlich einer Schwangerschaft war dies gar nicht. Pressen muss ich diesmal zwar nicht, das macht die Druckpresse. Aber die Schwangerschaft – äh – Entstehungsphase habe ich auch mit vielen unterschiedlichen Gefühlen durchlebt. Es begann mit einer Idee, dann wurde ein sehnlicher Wunsch daraus, danach ein Projekt und schließlich eine hingebungsvolle Aufgabe. In der mich Ängste, Selbstzweifel, aber auch Hoffnung und Glaube (an mein Projekt) begleiteten. Ich bin sehr froh, dass ich die “Geburtshelferin” Monika Fuchs vom Verlag Monika Fuchs gefunden habe, die mein “Baby” liebevoll aufgenommen hat. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle! Und nun freue ich mich (als “Doppelmama”) einfach riesig und bin sehr gespannt auf die ersten Reaktionen von den Lesern. Ich hoffe, Sie werden genauso viel Spaß beim lesen haben, wie ich ihn beim schreiben hatte!