Hilfe, bei mir piept´s!

…und das schon seit Wochen… -Nein, nicht so wie Ihr denkt… 🙂

Das Piepen was ich  meine, ertönt sofort nachdem ich den Zündschlüssel im Auto umgedreht habe.

>> „Piep“, jedes Mal!  -Und nein, es ist nicht das Piepen von der Tankanzeige, die natürlich auch ab und an mal piept, aber das lässt sich ja leider nicht Wochenlang folgenlos ignorieren.

-Dieses Piepen nun, soll mich erinnern >> dass ich die Scheibenwischanlage (obwohl da immer noch was rauskommt) dringend auffüllen sollte.

-Ja, sollte! …………..Ich weiß! ………Ich weiß, …………ich weiß!!!!!!!

Da gibt es noch so einiges was ich mal wieder sollte!! Und ich hoffe nicht; dass Irgendjemand demnächst auf die Idee kommt auch Waschmaschine, Bügeleisen, Kühlschrank und Staubsauger mit einem Piepen auszustatten! –Dann müsste ich mich wahrscheinlich auf lange Sicht mit Ohrenschützern ausstatten…

-Vielleicht mal als kleiner Tipp für Autohersteller: Stattet die Autos doch mit Tönen aus, die man als Frau zu 100% nicht ignorieren kann wie: Babyweinen, miauen oder winseln… dann würde *Frau* sicher direkt rechts ranfahren und schauen was der „Kleine“ denn hat und ihn umgehend versorgen… 🙂

Nochmal zurück zum Haushalt! Nicht das mir da alles piep egal ist, natürlich nicht! Aber ich muss zugeben ich gehöre zu denjenigen Frauen; die den „Hausfrau des Monats Award“ niemals bekommen würden und das liegt nicht nur an den „tierisch“ haarigen Mitbewohnern…

Versteht mich nicht falsch > ich bin weit davon entfernt ein Messi oder so zu sein. Auch ist es nicht so >dass ich mich schämen muss wenn mal unangekündigt Besuch kommt… aber >> nach perfektem Haushalt sieht es irgendwie immer nur bei anderen aus…

Damals, in einem früheren Leben, ohne Kind, wo ich noch „Vollzeit“ gearbeitet habe, da waren mein Haushalt und ich noch „Freunde“. Ob es wohl daran lag, dass es dunkel war, nachdem ich nach Hause kam?? Oder das wir uns nicht oft genug  gesehen haben um uns gegenseitig zu nerven? … Mh …wer weiß?!

Auf jeden Fall, ist es nun – da ich oft zu Hause arbeite -verdammt schwer schnurstracks am Haushalt vorbei Richtung>> Büro zu marschieren und einfach so zu tun als würde man das imaginäre piepen im Kopf nicht hören.

Gestern flatterte hier ein Katalog ins Haus: „Die moderne Hausfrau“.  –Tatsächlich mit meinen Namen und meiner Anschrift!  >>Taten sich folgende Fragen auf:

1.    Meinen die MICH?

2.    Ist bei der Adressierung jemandem ein Fehler unterlaufen?

3.    Ist das ein Scherzartikel –extra für mich? (das Deckblatt ist echt und wenn ich weiterblättre dann kommt so ein gefalteter Kasper mit Wischmoppkopf heraus und ruft: „ätsch“…)

4.    Oder, ist das vielleicht sogar meine Rettung >>von der ultimativen Chaosfrau  zur „modernen und perfekten“ Hausfrau???

Also schön, werf ich halt mal einen Blick hinein:

-Ja> „Steffi“, die Porzellanpuppe fehlt mir unbedingt noch zu meinem Glück. Und einen Liegestuhl für mein Handy hab ich auch schon immer gesucht, genau wie die handgeschnitzte Elefantenpo-Statue, oder Wollhausschuhe, unechte Ziervögel, ein LED-Bäumchen, eine Kletterkatze aus Plüsch, eine Entengießkanne, einen Rennwagen-Kuli ………………….

Hä? Tja, da bin ich ja anscheinend gänzlich unmodern…. egal>> piep-egal um genau zu sein! 🙂

Doch auch ohne „kompetente Ratgeber“ haben wir „Hausfrauen“ (in diese Kategorie zählt bei mir alles was Frau ist und einen Haushalt hat) es doch heutzutage richtig gut.  Wir verfügen über hochmoderne Geräte, die uns helfen Ordnung zu halten! … Klar, auch ich möchte nicht auf Waschmaschine und Co verzichten! Aber hey, ich kenne nicht eine Frau die die Waschmaschine anstellt und die sich dann während die Wäsche in der Maschine ist auf dem Sofa lümmelt und gemütlich ein Buch liest!….

-Also bitte liebe Erfinder, der nächste der von Euch ein Haushaltsgerät erfindet, bastelt bitte noch gleich einen passenden Roboter der den Rest erledigt dazu!!

So ist uns mit dem „Fortschritt“ nämlich nur halb geholfen. Denn da wir ja nun nicht mehr zum Fluss laufen müssen um Wäsche zu waschen, können wir in der gleichen Zeit also mindestens dreimal so viele Dinge „mal eben“ erledigen…  Um dann wieder ..stopp….schnell Zeit zu haben um >> zu „arbeiten“ (denn als Arbeit wird Haushalt, obwohl es  –mittlerweile-  meiner Meinung nach mehr als dies ist, ja längst nicht mehr bezeichnet)… stopp….Dann später oder zwischendurch wieder den Nachwuchs -dank fahrbarem Untersatz- durch die Gegend kutschieren zur Musik … stopp….zum Sport… stopp … und zu Freunden …stopp… Dann schnell einkaufen, Kind wieder abholen, Einkauf einräumen und ach wie schön> die Spülmaschine ist fertig- ausräumen….

Piep, piep…Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeepppppp!  😦

Da sich aber leider auf meine Anzeige:

„Suche nachtaktive Zwerge, deren Leidenschaft Haushalt und Garten sind. Selbstversorgung und Schlafplatz gewährt!“

noch niemand gemeldet hat… muss ich wohl oder übel so weiter (h)aushalten…

Doch da fällt mir zu guter Letzt noch ein hilfreiches Zitat ein:

Perfekt ist………………………….. wenn man trotzdem lacht!!  🙂

In diesem Sinne >> lasst Euch nicht stressen und wenn es mal piept …. Piept einfach zurück!!  🙂

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Veröffentlicht am 6. Januar 2012, in Autorinnen-Leben, Hallo Alltag!, Mama-Alarm. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 9 Kommentare.

  1. mein Kompliment !!!!

    ein sehr amüsanter Artikel – und….. sooo lebensnah !!!!

  2. pieeeeeep… meine Waschmaschine läuft auch gerade 🙂 Schön zu sehen, dass Frau nicht alleine ist…:)

    Wie immer genial geschrieben und herrlich für die „putzpause“ zwischendurch 🙂

    Um dir meine Wertschätzung zu zeigen, will ich dir meine Gedanken zu diesem Thema als Gedicht hier posten 🙂 Viel Spaß beim … „auftanken“ 🙂 Liebe Grüße pinky

    Putztag

    Es gibt so Tage, die hasse ich,

    die sind ganz einfach nichts für mich.

    Früh morgens muss ich schon hinaus,

    das ist für mich der größte Graus.

    Doch ich muss heute vieles machen,

    lauter doofe Haushaltssachen.

    Da wär‘ zum einen das Geschirr.

    Das macht mich schon ne zeitlang wirr.

    Spülen will es sich einfach nicht allein,

    das kann doch alles gar nicht sein.

    Meterhoch hat es sich aufgetürmt,

    was ist, wenn’s in der Küche plötzlich stürmt?

    Wenn es fällt bricht es in Stücke

    und im Schrank ist dann ne riesen Lücke.

    Glück sollen diese Scherben bringen,

    doch werd ich wohl lieber den Spülschwamm schwingen.

    Dann ist da auch noch dieses Bad,

    was ich ja ganz gerne mag,

    doch sollt ich dieses auch einmal putzen,

    es würd‘ der Allgemeinheit nutzen.

    Die Wäsche muss ich auch noch waschen,

    doch erst mal leeren alle Taschen,

    das nur kein Tempo übrig bleibt,

    das sich in der Kleidung dann verteilt.

    Nun bin ich müde und geschafft,

    was für ein selten doofer Tag.

    Ich will mich in mein Bettchen legen

    doch muss ich mir nen Ruck heut geben.

    Frisch bezogen gehört auch das,

    na, das wird ein riesen Spaß.

    Jetzt muss erst mal ein Kaffe her,

    die Arbeit fällt mir heut so schwer.

    Ich lehne mich entspannt zurück

    und wohin fällt mein müder Blick?

    Ich kann nicht aus dem Fenster guggen,

    da muss ich erst mal kräftig schlucken.

    Ich traue meinen Augen kaum,

    das ist doch jetzt ein böser Traum.

    Also steh ich mühsam wieder auf

    und steige auf die Leiter rauf.

    Auch an die Gardinen muss ich ran

    damit ich die gleich waschen kann.

    Die Zeit vergeht jetzt wie im Flug,

    doch das Bügeln klappt ganz gut.

    Nun möchte ich mich auch endlich mal entspannen

    und seh im Garten die großen Tannen.

    Doch bevor ich mich dort setzten kann,

    muss erst wieder der Putzlappen ran.

    Die Gartenmöbel stehn‘ vor Deck

    der Dreck, der muss da erst mal weg.

    Ich sollte die Blumen echt mal gießen,

    da seh‘ das ganze Unkraut sprießen.

    So zupf und zerr ich an dem Grün,

    wie kann das nur so kräftig blün‘?

    Schmerzen hab ich schon im Rücken,

    von dem vielen doofen bücken.

    Langsam geht der Tag zu Ende

    ich reibe meine müden Hände.

    Das hab ich wieder gut gemacht

    und hab auch einiges geschafft.

    Nun hab ich Hunger, muss was essen,

    oh Schreck, das einkaufen hab ich vergessen.

    Nun ist’s zu spät, das sagt die Uhr,

    was mach ich denn jetzt nur?

    Der Pizza Dienst! Der muss nun ran,

    weil nur er mich retten kann.

    Doch wo ist diese Nummer nur?

    Ich such und such, doch keine Spur.

    Hab ich sie etwa weg geworfen?

    Das will ich aber doch nicht hoffen.

    Heute morgen war sie doch noch da,

    nun ist sie weg! Das war so klar!

    Oh Schreck, es klingt an der Tür.

    Wer will denn jetzt noch was von mir?

    Es sind meine Freunde, sie wollen grillen

    super, dann kann ich meinen Hunger stillen.

    Sie essen, trinken, haben Spaß,

    dabei zerbricht auch noch ein Glas.

    Spät am Abend gehen sie nach Haus,

    ich schau mich um, erstarr vor Graus

    Die Wohnung ist nun voller Deck.

    Was hat dann das Putzen für nen Zeck?

    Erschöpft vom Tag fall ich ins Bett,

    egal, das mach ich morgen wieder weg.

    copyright Christina Stöger 2011

  3. Hallo Christina,

    na da hast Du Dir ja auch schön was von der Seele gereimt… super! Ja solche Tage gibt`s. Darauf fällt mir nur ein>> zum Glück sind so nicht alle Tage, doch so einer kommt wieder -keine Frage! 😀

    Vielen Dank für Deinen Beitrag und liebe Grüße! 🙂

  4. „Stattet die Autos doch mit Tönen aus, die man als Frau zu 100% nicht ignorieren kann wie: Babyweinen, miauen oder winseln… “

    Toll – bring die auch noch auf Ideen! – Die haben doch selber keine, da suchen die nach sowas und die Autos werden so schon immer schlechter, dabei kannst Du denen doch nicht auch noch helfen.

    Das endet dann so das wir alle möglichst geschlechtsuntypysche Autos fahren; Mann fährt am liebsten einen pinken Beetle und Frau läßt das einem Motorschaden nachempfundene Geräusch völlig kalt.

  5. Hallo Uli,

    kaum „spricht“ man das Thema Autos an- da kommt gleich geschlechtertypisch? ein Männerkommentar. 🙂 -Schön, dass Ihr mitlest! Da schreib ich einen „riesen“ Text und was bleibt hängen? -Die Autogeschichte….Die Vorstellung am geliebten „Vierräder“ -wo Mann noch Mann sein kann- herumzuschrauben und Geräusche hineinzulassen, vor denen man(n) dort doch sonst so gut entfliehen kann (vorausgesetzt es befinden sich nicht schon Kind und Kegel darin) … das gefällt Euch gar nicht was? … Keine Sorge, die meisten Autoingenieure sind wohl immer noch Männer, da ändert sich so schnell sicher nichts. Sonst würde es schon längst endlich mal Autos geben, wo man ganz „entspannt“ drei Kinder inklusive Kindersitze auf der Rückbank anschnallen kann, oder?! … vielen dank für den Kommentar, liebe Grüße! 🙂

  6. Hallo Tina,

    wenn sich auf Deine Anzeige ein Zwerg gemeldet hat, gib mir dringend eine Info. Unsere Waschmaschine piept nähmlich sehr nervig wenn Sie fertig ist und die Katzenhaare werden im ganzen Haus immer mehr. Ich würde die Anzeige von der Zwergensuche auf die Suche nach einer guten Fee erweitern.

  7. Hallo Reiko,

    Zwerg oder gute Fee, eigentlich ganz egal! Aber ich fürchte die guten Feen müssen sich um wichtigere Dinge kümmern, da gibt es ja so einiges was nicht so ganz glatt läuft auf der Welt. -Da stehen wir mit unserem Piep ganz weit hinten an… aber weißt Du was, dass ist schon ganz in Ordnung so…falls sich jedoch widererwartend jemand meldet, gebe ich Dir natürlich umgehend Bescheid 🙂

  8. Hallo Tina,

    nun bin ich auch endlich mal dran!!!! Wenn du einen fleißigen Zwerg gefunden hast und evtl. auch noch eine Fee, dann laß es mich gleich wissen, bevor du dem Reiko eine Nachricht sendest. Denn ich werde entscheiden, wie die gute Fee aussehen sollte! Im Moment bin ich der Zwerg und die gute Fee in einer person und das kann auf jeden Fall nicht jeder bieten.

  9. Hallo Julia,

    mh… sieht so aus, als wäre der Reiko in punkto Fee und Zwerg? dann ja schon ganz gut ausgestattet. Aber sicher sollte die gute Fee auch -oder vor allem Dir zugute kommen. Den Rest klärt Ihr doch mal ganz lieb > untereinander und ohne piep! 🙂

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